Wie wir arbeiten

Innovation =
Mensch +
Technologie +
Wirtschaftlichkeit

Innovation definieren wir gemäß Schumpeter – dem Urvater aller Innovationstheorien - als die „Durchsetzung einer neuen technischen, organisatorischen oder marktlichen Lösung“ (Schumpeter, 1931). Elementar für die Durchsetzung von Innovationen sind Faktoren Mensch, Technologie und Wirtschaftlichkeit.

Mensch

Der Mensch steht bei uns an erster Stelle. Eine Invention wird nur erfolgreich und damit zur Innovation, wenn diese vom Menschen akzeptiert wird. Mit Methoden und Konzepten wie Lean Startup und Agile Development stellen wir den zukünftigen Nutzer des Produkts während der Entwicklung von Innovationen in den Mittelpunkt.

Technologie

Wir verstehen uns für unsere Kunden als Open Innovation Partner im Rahmen des Megatrends der Digitalisierung. Schlüsseltechnologien wie Web, das Internet of Things, (IoT), Wearables, Augmented- und Virtual Reality begleiten uns im Rahmen der umgesetzten Projekte bereits seit mehreren Jahren. Aktuelle F&E-Tätigkeiten des zeigewas Innovation Labs umfassen wesentliche Technologien des Gartner Hype Cycles, unter anderem Blockchain, Digital Twin und Artifical Intelligence.

Neben der richtigen Technologie sind für die Durchsetzung von Innovationen die Faktoren Mensch und Wirtschaftlichkeit elementar. Eine Invention wird nur erfolgreich und damit zur Innovation, wenn diese vom Menschen akzeptiert wird. Mit Methoden und Konzepten wie Lean Startup und Agile Development stellen wir den zukünftigen Nutzer des Produkts während der Entwicklung von Innovationen in den Mittelpunkt.

Wirtschaftlichkeit

Methoden wie Lean Startup und Agile Development erlauben durch regelmäßiges Kundenfeedback, Änderungen am Produkt schnell und damit kostengünstig vorzunehmen und ein Produkt zu entwickeln, welches den Anforderungen der Zielgruppe entspricht. Bei der Umsetzung digitaler als auch physikalischer Produkte elementar für den Erfolg sind neben dem Einsatz der richtigen Technologien und Funktionen die richtigen Geschäftsziele sowie der richtigen Markt- und Zielgruppe (Brown, 2009, S. 37). In Kooperation mit unserer Schwestergesellschaft dem „Hubmann Innovation Institut (Hubiin)“ unterstützen wir unsere Kunden ganzheitlich und über die eigentliche Produkt- und Softwareentwicklung hinaus. Von der Entwicklung von Geschäftsmodellen hin zur Gründung von Startups und Spin-Offs inklusive der Betreuung des Go-To-Markets. In diesem Zusammenhang interessant sind Dienstleistungen wie Lean Product Engineering und Lean Startup Engineering.

“Doing the right things is more important than doing the things right”. (Peter Drucker)

Lean Startup Mindset

Zur Umsetzung digitaler Innovationen fest in unserem Mindset verankert ist die Lean Startup Methodik, welche spätestens mit Erscheinen des Buchs „The Lean Startup“ von Eric Ries auch außerhalb der Startup-Szene deutlich an Bedeutung gewonnen hat. „Lean“ steht für die Vermeidung von Verschwendung (muda) und der Verkürzung von Durchlaufzeiten. Mit Lean Startup verfolgen wir das Ziel, die Effizienz der Produktentwicklung zu erhöhen, indem wir gemeinsam mit unseren Kunden möglichst schnell herausfinden, wie ein erfolgreich am Markt zu platzierendes Produkt beschaffen sein muss.

Im Kern verfolgt Lean Startup folgende Prinzipien:

  • Ideen werden als Hypothesen betrachtet und visualisiert (z.B. in einem Product Canvas oder Business Model Canvas)
  • Entwickeln: Es werden Produkte / MVPs entwickelt, um diese Hypothesen an der Zielgruppe zu testen. MVP steht für „Minimum Viable Product“ und kann ins Deutsche als „minimal funktionsfähiges Produkt“ übersetzt werden. Ein erstes MVP soll Kundenbedürfnisse mit minimalen Aufwand decken und ist Basis für Feedback.
  • Messen: Das Verhalten der Zielgruppe wird unter Verwendung des entwickelten Produkts gemessen
  • Lernen: Erkenntnisse werden analysiert und daraus gelernt und Ergebnisse mit den Hypothesen abgeglichen
  • Auf Basis der neuen Erkenntnisse wird die Vision / Idee beibehalten bzw. angepasst

Der Entwickeln-Messen-Lernen-Zyklus wiederholt sich ständig, um das Produkt kontinuierlich zu verbessern. Ziel ist es, ein Produkt in mehreren Iterationen zu entwickeln und die Zielgruppe bereits bei der Produktentwicklung mit einzubeziehen. Das zeitnahe Kundenfeedback erlaubt es, Änderungen am Produkt kostengünstig vorzunehmen.

Die Planung des umzusetzenden Produktes erfolgt in umgekehrter Reihenfolge:

  • Was muss ich in Hinblick auf die initialen Ideen und Vision lernen?
  • Wie kann ich dies messen?
  • Wie muss das Produkt aussehen, um diese Eigenschaften zu messen und die Hypothesen zu untersuchen?

Wenn klar ist, wie ein Produkt auszusehen hat, kann dies mittels agiler Methoden realisiert werden.

Von der Vision zum Backlog zur Produktiteration

Agile Development

Basierend auf dem agilen Manifest und Lean Manufacturing haben sich für die Softwareentwicklung agile Methoden etabliert. Zur Umsetzung der Innovationsprojekte nutzen wir die auf den agilen Methoden Scrum und Kanban basierende Methode Scrumban. Im Folgenden sollen elementare Disziplinen und Artefakte unserer Scrumban Methodik näher beschrieben werden.

Requirements Engineering

Die Disziplin des Requirements Engineerings ist elementar für den Projekterfolg. Gemäß dem regelmäßig durchgeführten Chaos-Report der Standish-Group scheitern die meisten Projekte an unklaren Anforderungen. Zur Umsetzung der Produktidee erheben wir gemeinsam mit unseren Kunden Anforderungen an das Produkt in Form von regelmäßigen Requirements Workshops. Anforderungen werden in der Regel in Form von User Stories oder mittels Anforderungsschablonen definiert. Die entwickelten Anforderungen dienen als Basis für eine Aufwandschätzung mit dem Entwicklungsteam sowie einer Priorisierung gemeinsam mit unserem Kunden. Anforderungen, welche im Rahmen des Projekts umzusetzen sind, werden in einem zentralen Produkt Backlog gepflegt.

Produkt Backlog

Im Produkt Backlog sind alle Anforderungen an das Produkt an zentraler Stelle gesammelt und priorisiert. Der Detailgrad der Spezifikation steigt mit der Priorität einer Anforderung. So ist es möglich, dass Anforderungen, welche erst in weiter Zukunft in das Produkt fließen sollen, zunächst wage definiert sind. Diese Anforderungen werden weiter spezifiziert, sobald alle dafür nötigen Informationen vorliegen. Die Umsetzung der Anforderungen erfolgt in Iterationen mittels 8-tägiger Sprints.

Sprint

Aus den Anforderungen im Backlog wird zum Beginn eines Sprints das Ziel definiert und Anforderungen gemäß deren Priorisierung für die Umsetzung selektiert. Während des Sprints stimmt sich das Entwicklungsteam im Rahmen von Daily Standup Meetings über den Fortschritt ab. Am Ende eines Sprints wird das neue Produktinkrement präsentiert und Anforderungen gemäß der „Definition of Done“ vom Product Owner abgenommen.

Kanban- / Sprint-Board

Alle Aufgaben des Sprints werden auf einem zentralen Board visualisiert. Gemäß dem Pull-Prinzip werden Aufgaben vom Entwicklungsteam für die Umsetzung selektiert. Das Board visualisiert den „Flow“ und zeigt den Fortschritt im Rahmen des aktuellen Sprints. Dieser Fortschritt wird zusätzlich mit Metriken wie Burndown-Charts gestützt und visualisiert.

Unser Werte

Das sind unsere Werte

Qualität leben

Agilen Methoden wie Scrumban haben ihre Wurzeln im Lean Management. Im Kern verankert ist die Geisteshaltung „Kaizen“. Der Begriff „Kaizen“ kommt aus dem Japanischen (Kai = ändern, Zen = das Gute, Verbesserung). Qualität zu leben bedeutet für uns beispielsweise die Anwendung von Methoden wie „5s“ im Generellen sowie einem Qualitätsmanagementprozess und klar definierten „DoDs“ im Speziellen bei der Umsetzung von Kundenanforderungen.

Nur Win/Win gewinnt

Eine Win / Win Situation bedeutet für uns, dass für jede Seite ein höherer Nutzen generiert wird, als er an Kosten verursacht hat - beziehungsweise durch eine Zusammenarbeit mehr Vorteile auf beiden Seiten erreicht werden konnten, als ohne Zusammenarbeit.

Innovation liegt uns im Blut

Wir streben jeden Tag danach uns weiterzuentwickeln, zu verbessern und unsere Grenzen neu zu definieren. Die Innovationsforschung ist ein essentieller Bestandteil dieses Vorgehens. Erst danach kann sinnvoll das Innovationsmanagement folgen und die Entwicklungen in ein Unternehmen integriert werden.

Hinzu statt weg von

Hinzu statt weg von bedeutet für uns proaktiv, vorausplanend zu handeln. Wir erkennen in jedem Problem eine Chance und stellen uns dieser Aufgaben. Wir kommunizieren direkt und klar.